BIOGRAFIE

Evmorfia Metaxaki wurde in Athen geboren. Sie nahm am National–Konservatorium ihrer Heimatstadt bei Prof. Misa Ikeouchi ein Gesangstudium auf, das sie im Alter von 22 Jahren mit Auszeichnung und einem 1. Preis abschloss. An der Universität Mozarteum in Salzburg, studierte sie bei den Kammersängerinnen Lilian Sukis und Elisabeth Wilke. Sie bestand 2004 ihr Diplom im Fach «Oper und Musiktheater» mit Auszeichnung und einem 1.Preis, wofür ihr die Internationale Stiftung Mozarteum die «Lilly Lehmann»-Medaille verlieh. Während ihres Studiums erhielt sie sowohl das «Gianna-Szel»-Stipendium von der Universität Mozarteum als auch das «Lions-Amadea»-Stipendium des Lions-Clubs Salzburg. Meisterkurse besuchte sie bei Barbara Bonney, Thomas Hampson, und Hartmut Höll. Daneben nahm sie an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum bei Ks. Lilian Sukis und Helena Lazarska teil.

Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Fachpartien im Opern-, Operetten- und Musicalbereich, Liederzyklen sowie Soloparte in Konzerten. Die Sopranistin stellt ihre Vielseitigkeit immer wieder bei Aufführrungen von klassischen bis modernen Kompositionen unter Beweis. Erste Bühnenerfahrung sammelte die Sopranistin am Landestheater Salzburg sowie als Mitglied bei «Live Music Now», ein Projekt, das Yehudi Menuhin ins Leben gerufen hat. In Opernproduktionen des Mozarteums stand Evmorfia Metaxaki als Susanna (Le Nozze di Figaro) und Serpetta (La finta giardiniera) auf die Bühne. Als Konzert-Solistin und Liedinterpretin trat sie mit Werken von Bach, Brahms, Britten, Bruckner, Haydn, Monteverdi, Mozart, Pergolesi, Ravel, Rossini, Schubert, Schumann, Strauss, Vivaldi und Wolf in Griechenland, Österreich, in Deutschland und in der Schweiz.

Im Jahr 2004 wurde sie schon während ihres Studiums ans Theater Magdeburg engagiert. Hier war sie u. a. als Gretel (Hänsel und Gretel), Ilia (Idomeneo), Musetta (La Bohème), Hirt (Tannhäuser),
Rodelinda (Flavius Bertaridus), Laya (Die Blume von Hawai), Quiteria in Telemanns «Don Quichotte», Ciboletta (Eine Nacht in Venedig), Lisa (Gräfin Mariza), Pepi (Wiener Blut), Dinah (Trouble in Tahiti), Mercedes del Rossa (Schön ist die Welt), Barbarina (Die Hochzeit des Figaro), Amor (Orpheus und Eurydike), sowie als Despina (Così fan tutte) zu erleben.
Gastengagements führten die Sopranistin ans Staatstheater Braunschweig (Valencienne - Die lustige Witwe), das Theater Erfurt (Hirt –Tannhäuser), das Landestheater Neustrelitz (Lisa –Gräfin Mariza), und das Staatstheater Cottbus (Musetta - La Bohème).
Als Bastienne in Mozarts frühem Singspiel sowie Mademoiselle Silberklang im «Schauspieldirektor» gab Evmorfia Metaxaki im Sommer 2006 ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. Im November 2006 erschien ein Mitschnitt der Produktion «Bastien/Bastienne und der Schauspieldirektor» auf DVD (Deutsche Grammophon). Die junge Sopranistin wurde aufgrund ihrer erfolgreichen Interpretation für die Wiederaufnahme der Produktion zu den Salzburger Festspielen 2007 erneut eingeladen.

In der laufenden Spielzeit 2008/09 singt Evmorfia Metaxaki am Theater Magdeburg, Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Ilia (Idomeneo), Amor (Orpheus und Eurydike), Asteria (Tamerlano), Findus (Pettersson und Findus), und Sanya (No Sex). Der Förderverein des Theaters Magdeburg ehrte im Februar 2007 die Opernsolistin mit dem Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler.


 

 

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